Da schreibt der Mann doch ungefragt einfach mal einen Gastbeitrag für den Blog. Da muss ich hier ja bald gar nichts mehr machen ... ;) (Doch, ungefragt kommentieren. In kursiv.)
Vor Alex' Bericht müsste man noch den Mini-St. Martin-Laternenumzug stellen, den wir hier am Freitag abend mit anderen deutschsprachigen Familien abgehalten haben. Von uns waren auch amerikanische Freunde dabei, die über die vielen selbstgebastelten Laternen, Martinslieder, Glühwein und Weckmann sicherlich sehr gestaunt haben. Jakob hat seine Laterne lieber gehauen statt sie zu tragen - also habe ich das übernommen.
Ein Wochenende mit Jakob
Freitag abend habe ich wieder einmal Jakobs Lego Duplo
komplett verbaut in ein Monstrum, das irgendwas zwischen Zug & Raumschiff
darstellen sollte. Völlig egal - Hauptsache, es kann fahren. Der schöne
Nebeneffekt ist, dass dabei auch unser Wohnzimmer etwas aufgeräumter wird. Ich
habe das Legodingens dann nach nebenan gebracht - Jakob hatte sich die letzten
Tage nicht mehr wirklich dafür interessiert, was Papa da zusammengebaut hatte, also nehmen wir es einfach mal aus dem Blickfeld.
Samstag morgen
war ich dann zeitig wach (hab ich mich vielleicht gewundert!) und habe Bagel geholt und war vorher noch kurz auf
Arbeit um am DSC eine neue Probe zu laden. Beim Bagel holen war alles wie immer
- ich habe mein Sätzchen aufgesagt (Ein halbes Dutzend bitte - 2 Whole Wheat, 2
12 Grain und 2 Blueberry Bagel). Dann gab es daheim Frühstück. Der Sohnemann
hat sich sogleich über einen der beiden Blaubeerbagel her gemacht und bevorzugt
die Marmelade davon runtergelutscht. Zur Krönung (eher als Sättigungszeichen) landete dann ein signifikantes
Stück Bagel in meinem Kaffee - ich war zu langsam. Nach dem Frühstück war Jakob
dann wieder in Wohnung unterwegs und hat sich wohl gewundert, wo sein Lego
abgeblieben war. Schnell hatte er es gefunden und vom Regal runtergezogen.
Natürlich hat sich das Konstrukt dabei schön zerlegt und Jakob ist wieder etwas
erschrocken von einem Bein aufs andere gestampft - in Rumpelstilzchen-Manier.
Dann haben wir mit Sandras Eltern geskypt und Mittag gegessen.
Am Nachmittag nach Jakobs und meinem Mittagsschlaf waren wir dann bei
meinem Arbeitskollegen Pinaki daheim, wo es grade seine frische geborene Tochter
zu bestaunen gibt. So klein war Jakob nie. Glaube ich. Uns wurden Weintrauben
angeboten, die der Sohn allerdings nicht mochte. Überhaupt - wie immer musste er erst mal
auftauen, da die Umgebung ungewohnt und die Leute fremd waren. Nach einer
halben Stunde ist er dann aufgetaut und durch das Apartment gelaufen. Leider
hatte er auch die schöne mit Teppich gepolsterte Treppe gefunden, die zur
Eingangstüre runtergeht. 5 der 8 Stufen hat er problemlos gemeistert - dann
ging er in den Tiefflug über. Gelandet ist er weich, allerdings hatte er sich
die Lippe blutig gebissen. Für uns war das erst mal ein Schock gewesen (wobei mich nach einigen Spielplatzstürzen eigentlich nichts mehr schockt, nur eben die Frage, wo kommt das Blut her, wie viel, wie lange noch). Wir
haben nicht aufgepasst. (Das ist eben der Nachteil, wenn man sich unterhalten will. Dabei stand Alex oben an der Treppe.) Andererseits - der Sohn hat was gelernt. Als wir uns
wieder verabschiedet haben, ist er ganz vorsichtig und mit Hilfe diese "böse"
Treppe runter.
Abends dann das übliche Prozedere. Es gibt Abendbrot und
danach macht Sandra Jakob bettfertig und ich kümmere mich um die Küche. Als der
Sohn dann am Einschlafen war, bin ich nochmal kurz auf Arbeit und habe die
nächste Probe ins DSC geladen.
Sonntag morgen kam der Sohn freudestrahlend zu meinem Bett.
Das macht er häufig und ich finde es immer toll, wenn er sich freut mich zu
sehen (wenigstens einer, ne?;) ). Dann hat er erst mal Puzzle einsortiert - "ab 2 Jahren" steht drauf, aber ist trotzdem
kein Problem mehr für ihn.
Bald darauf gab es dann Restefrühstück - Bagel, Challahbrot
und Toast. Ich habe vergessen bei meinem Kaffee ein frisches Pad reinzulegen.
Entsprechend furchtbar bzw. dünn war das Ergebnis.
Danach ging es wieder zu Stabile - nächste Probe ins DSC
laden und an einem Mayo Computer die Health Benefits anpassen (Jakob auch mit in die dental insurance aufnehmen, das sollte bis zum 2. Geburtstag passiert sein). Auf dem Weg
dahin hab ich Müll weggebracht und Jakobs Schaf wiedergefunden. Das lag neben
der Mülltonne. Das muss er dort verloren haben vor drei Tagen, als ich mit ihm
Müll runter gebracht habe. Und ich hatte mich auf dem Weg zur Daycare noch
gewundert, dass Jakob wirklich ohne Schaf aus dem Haus gegangen ist.
Sohn hat
dann auf Stabile gelernt, dass man auf Drehstühlen wunderbar Karussell fahren
kann und er ist bestimmt drei mal tönend über die Flure von Stabile 6 gelaufen.
Und Computermäuse waren natürlich wieder mal sehr interessant - hier auf Arbeit
aber noch mit Kabel - von daher doof.
Danach ging es zum Einkaufen. Da möchte der Sohn nun
mittlerweile alles Mögliche zu sich in den Wagen ziehen - muss man halt
aufpassen. Nach dem Mittagessen haben er und ich uns wieder gemeinsam
hingelegt. Am Nachmittag haben wir dann wieder Bilder geschaut, Lego gebaut und
Jakob hat "Peek a boo" mit einem Marmeladenglas gespielt. Zum
Abendbrot gab es Suppe und anschließend ging Sandra wieder mit dem Sohn ins
Bad. Ich habe die Küche gemacht und bin dann nochmal auf Arbeit gefahren.
Morgen früh bin ich dann wieder bis 11 mit dem Sohn
alleine ...
Kurzum: Vollkommen ereignislos, langweilig wie immer - außer eben dem kleinen Martinsumzug.

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